Mittelgenerierung und Verwendungszweck

United We Stream wird an mehreren Tagen in der Woche Streams aus immer unterschiedlichen Clubs der Region Frankfurt/Rhein-Main anbieten. Während dieser Streams können Unterstützer*innen einen variablen Betrag über die Startnext Kampagne zum Erhalt der hiesigen Club- und Veranstaltungsszene beisteuern.  

Alle Einnahmen der Streams fließen in einen Rettungsfonds, mit dem notleidende Clubs unterstützt werden können und aus dem 10 % an einen gemeinnützigen Zweck jenseits der Musik fließen. Für Ausschüttungen aus dem Rettungsfonds hat Clubs am Main nach Berliner Vorbild einen Kriterienkatalog entwickelt und eine unabhängige Jury beauftragt.

Wer kann sich bewerben?

Für den Fonds bewerben können sich Clubs und Live-Musikspielstätten, die ihren Sitz in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main haben und deren Publikumskapazität nicht mehr als 2000 Gäste umfasst. Einzelne Künstler*innen, Veranstalter*innen und Kollektive können sich leider nicht bewerben. Sie werden indes im Rahmen der Ausschüttung über den Hosting-Pool Berücksichtigung finden. Die Vergaberichtlinien könnt ihr in Kürze hier nachlesen. Bitte beachtet dass sich aufgrund der sich ständig erweiternden Auflagen & staatlichen Zuschüsse gegebenenfalls noch kleine Anpassungen am Verteilerschlüssel vorgenommen werden müssen

Die Jury

Die Rechtmäßigkeit der Antragstellung erfolgt durch ein Gremium, das darüber hinaus auch als Jury fungiert, welche die Aufgabe hat, die rechtmäßigen Anträge entsprechend verschiedener Kriterien zu gewichten.

Die Jury ist ein durch Clubs am Main bestimmendes 4-köpfiges Gremium. Die Jury ist ein divers zusammengesetztes Gremium, das möglichst viele Facetten der hiesigen Clubkultur möglichst gut vertritt und kennt:

Klaus Bossert

Klaus Bossert ist seit Ende der Neunziger in der Livemusikszene in Frankfurt am Main aktiv. In den Jahren 2001 und 2002 war er Mitorganisator der “Nachttanzdemo”, die sich dort seit 1995 als erste bundesdeutsche Nacht-Musik-Demo etabliert hatte. Ab 2003 wurde er im Tanzhaus West als Nightmanager mit dem Virus der elektronischen Musik infiziert und ist seither der Faszination von Musikspielstätten erlegen.

2012 war er Mitgründer von Clubs am Main, dem regionalen Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur in Frankfurt/Rhein-Main, bei dem er seither im Vorstand aktiv ist. Auch beim Bundesverband LiveKomm war er von Gründung an mit dabei und wurde 2014 auch dort in den Vorstand gewählt.

Seit Herbst 2016 ist er zudem Vorsitzender des Vereins “Farbenfabrik Dr. Carl Milchsack”, welcher als Trägerverein des Off-Theaters “Landungsbrücken Frankfurt” fungiert und sich für eine dauerhafte kulturelle Nutzung der ehemaligen Druckfarbenfabrik im Frankfurter Gutleutviertel engagiert.

Saskia van Erd

Saskia van Eerd hat Kulturmanagement an der HS Heilbronn und music and creative industries an der Popakademie Baden-Württemberg studiert. Sie war bei verschiedenen nationalen und internationalen Festivals und Booking-Agenturen tätig. Seit 2019 ist sie Head of Booking im Kulturzentrum 806qm in Darmstadt.

Bo Irion

Bo Irion ist als DJ und Veranstalter seit Anfang der 00 Jahre ein aktiver Bestandteil der Frankfurter Szene. Er arbeitete viele Jahre als Produkt- und Labelmanager beim Neuton Medien Vertrieb in Frankfurt, einem zu der Zeit renommiertesten Schallplattenvertriebe weltweit und für diverse Frankfurter Labels wie z.B. Connaisseur Recordings. Nach Residencies in diversen Frankfurter Clubs (u.a. dem Monza) ist er seit 2009 fester Bestandteil der Residentcrew des Tanzhaus West & Dora Brilliant und ist seit 2014 für das Booking aller Inhouse Events der beiden Clubs verantwortlich. Er besitzt eine Ausbildung zum Kaufm. für Audiovisuelle Medien, zudem hat er einen LL.B. in Wirtschafts- und einen LL.M. in Informationsrecht.

Hendrik Seipel-Rotter

Hendrik Seipel-Rotter ist seit 21 Jahren im Wiesbadener Kulturzentrum Schlachthof aktiv. Er ist in dem soziokulturellen Zentrum, das von einem Kollektiv geführt wird, für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich.